Heizungsplanung, die das Wärmeplanungsgesetz schon kennt.
Bis 2028 müssen alle Kommunen kommunale Wärmepläne haben. Wer seine Heizung heute plant, sollte 2030 noch konform sein. Wir planen Wärmepumpe, BHKW und Sektorenkopplung GEG- und WPG-konform.
- GEG-konforme Heizungsplanung
- WPG-Vorbereitung für 2026/2028
- Sektorenkopplung mit PV mitgedacht
Heizungsplanung mit Zukunftsgarantie.
GEG- und WPG-konform planen
Aktuelle GEG-Verordnung und vorausschauende WPG-Konformität für 2028. Heizungen, die wir heute planen, erfüllen die Anforderungen 2030 — keine Stranded Assets.
Wärmepumpe + PV als Standard
Bei Bestandssanierung mit ausreichender Dämmung empfehlen wir Wärmepumpe + Eigen-PV-Strom. Eigenverbrauchsquoten von 50–70 %, Heizkostenreduktion gegenüber Erdgas typisch 30–50 %.
BAFA-Förderfähig
BAFA-Förderung für Wärmepumpen 30–55 % der Investitionskosten je nach Effizienzklasse und Zuschüssen. Wir maximieren die Förderquote durch korrekte Auslegung und Antragstellung.
Sektorenkopplung mit Mieterstrom
Bei kombinierten Mieterstrom-Anlagen wird die Wärmepumpe zum größten PV-Eigenverbraucher — Eigenverbrauchsquote der PV-Anlage steigt von 30 auf 60 %+. Doppelter Wirtschaftlichkeitshebel.
Hydraulischer Abgleich Pflicht
Seit GEG-Novelle 2024 ist hydraulischer Abgleich Pflicht bei Heizungswechsel. Wir machen ihn nach Verfahren B (gerichtsfest), nicht nur nach Verfahren A. Spart 8–15 % Heizkosten.
ETS-2-Resilienz ab 2028
Ab 2028 CO₂-Bepreisung für Erdgas. Wer heute auf Erdgas-Heizung setzt, akzeptiert massive Mehrkosten. Wärmepumpe ist nicht nur klimakonform — auch wirtschaftlich überlegen.
Drei reale Heizungskonzepte aus 2024–2026.
MFH mit 32 WE — Sole-Wärmepumpe + PV
Sole-Wasser-Wärmepumpe mit 120 kW Heizleistung, gespeist aus 95 kWp PV-Eigenstrom. JAZ 4,3, BAFA-Förderung 38 % netto.
Quartier mit 84 WE — Heizzentrale-Konzept
Zentrale Luft-Wasser-Wärmepumpe 200 kW kombiniert mit Pufferspeicher und Nahwärmenetz. PV-Eigenverbrauchsquote 62 %.
MFH 18 WE — Hybridkonzept WP + BHKW
Luft-Wärmepumpe für Grundlast, BHKW für Spitzenlast und Stromproduktion. Heizkostenreduktion gegenüber Altanlage 38 %.
Vom Bestand zur betriebsbereiten Heizung.
Bestandsaufnahme
Heizungsanlage, Heizlast, Dämmstandard, Heizkörper-Auslegung, Schornsteinsituation, vorhandene Solar-Komponenten. Vor-Ort-Termin mit Vermessung und Wärmedurchgangskoeffizienten.
Konzeptvarianten
Wir kalkulieren 2–3 Heizungsoptionen (z.B. Sole-Wärmepumpe, Luft-Wärmepumpe, BHKW + Spitzenkessel) inklusive 20-Jahres-Cashflow, Förderung, ETS-2-Risiko. Du wählst das wirtschaftlich beste Konzept.
Detailplanung und Förderantrag
BAFA-Antrag, GEG-Nachweis, KfW 270 falls nötig, Schornsteinfeger-Abstimmung, hydraulisches Konzept. Wir managen alle Genehmigungen und Förderanträge.
Bauleitung und Inbetriebnahme
Auswahl Heizungsbauer, Bauleitung, Inbetriebnahme, hydraulischer Abgleich nach Verfahren B, BAFA-Verwendungsnachweis. Übergabe inkl. Bedienungs-Einweisung.
Häufige Fragen zur Heizungsplanung
Lohnt sich Wärmepumpe in einem unsanierten Altbau?
Selten. Wärmepumpen brauchen Vorlauftemperaturen unter 55 °C, sonst sinkt die Effizienz dramatisch. Bei unsanierten Altbauten mit klassischen Heizkörpern ist das oft nicht erreichbar. Empfehlung: erst dämmen oder Heizkörper tauschen, dann Wärmepumpe — oder vorerst Hybrid-Lösung.
Was kostet eine Wärmepumpe für ein MFH 2026?
Schlüsselfertig für ein MFH mit 8–24 WE: 80.000–180.000 € je nach Anlagengröße und Komplexität. Mit BAFA-Förderung 30–55 % netto. Über 20 Jahre typisch 30–50 % günstiger als Erdgas (auch ohne ETS-2-Belastung).
Welche Wärmepumpe ist für mein MFH richtig?
Sole-Wasser-Wärmepumpen (Tiefbohrung oder Erdkollektor) erreichen die höchsten Effizienzen, sind aber bauseitig aufwendiger. Luft-Wasser-Wärmepumpen sind günstiger zu installieren, brauchen aber Aufstellflächen und sind etwas weniger effizient. Wir wählen je nach Grundstück und Heizlast.
Was ist der Unterschied zwischen GEG und WPG?
GEG (Gebäudeenergiegesetz) regelt die Anforderungen an einzelne Gebäude — z.B. dass neue Heizungen 65 % erneuerbare Energie nutzen müssen. WPG (Wärmeplanungsgesetz) regelt die kommunale Ebene — bis 2028 muss jede Kommune einen Wärmeplan haben, der dann GEG-Anforderungen schärft.
Kannst du auch nur die Heizung planen ohne PV?
Ja — wir planen auch reine Heizungsmodernisierungen. Bei Bestandsobjekten mit fehlender PV empfehlen wir aber meistens eine Voruntersuchung, ob Sektorenkopplung sinnvoll ist. Wärmepumpe + PV läuft langfristig oft 30–50 % günstiger als Wärmepumpe + Netzstrom.
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